Presse


Geselligkeit und Bewegung


Sommerfest in Vier-Generationenhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Italienische Musik sorgte für gute Stimmung                                         Foto: privat

Andernach. Das Sommerfest im Vier-Generationenhaus in der Karolingerstraße ging diesemal über drei Tage: der Zeltaufbau mit Umtrunk, der Festtag mit Gästen sogar aus Indien und der Nachlese. Die Organisatoren Bernhard Edith Polefka hatten das Motto "Bella Italia" ausgewählt und so waren die Landesfarben grün/weiß/rot durch Luftballons, Servietten und weiteren Accessoires überall sichtbar; einigen hatten sich auch entsprechend gekleidet. Ein gutes Miteinander und sportlichen Aktivitäten bereichern das Leben: Zwei Walking-Gruppen, Ausflüge, Wanderungen, Spielabende und so weiter sind feste Angebote- Beim Sommerfest versuchten sich jetzt viele beim Wikinger-Spiel, Federball, Hantelstemmen, Ballspielen, Terraband-Gymnastik und Rasen-Billard für die Kleinen. Bei italienischer Musik hielt es manchen nicht auf den Plätzen und ein Sirtaki brachte Stimmung. Da wollte Lilli mit ihrem "Opa" auch dabei sein.

"Sommerfest in Vier-Generationenhaus"
Original Artikel vom 01.09.2017 aus "Blick Aktuell"
Geselligkeit und Bewegung.pdf
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10 Jahre 1. Bauabschnitt


Sommerfest mit besonderen Überraschungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Panik-Orchester spielte zu beliebten Volksweisen und Karneval-Hits auf.           Foto: privat

Andernach. Im 4-Gernerationenhaus in der Karolingerstraße wurde das Sommerfest unter dem Motto " 10 Jahre 1. Bauabschnitt"" auf initiative von Edith und Bernhard Polefka mit besondern Überraschungen groß gefeiert.

Viele Bewohner, ehemalige Mieter und Verwandte aus Nordfriesland nahmen daran teil. Die 65 Gäste kamen nach dem Genuss des selbstgebackenen Kuchens schnell in Schwung: Das bekannte neunköpfige Panik-Orchester unter Leitung

von Matthias Busenkell sen. spielte zu beliebten Volksweisen und Karneval-Hits auf. Bei bestem Wetter war die Tanzfläche schnell gefüllt und der Rest schunkelte mit. Als Überraschung gab es Cocktails nach Wunsch und essen vom Catering.

Da stauten die neuen Mieter Jessica und Peter nicht schlecht und ihre Mädchen Kiara und Marie waren gleich beim Wickingerspiel voll dabei.

10 Jahre 1. Bauabschnitt
Original Artikel vom 31.08.2016 aus "Blick Aktuell"
Sommerfest mit besonderen Überraschungen
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Urkunde und Spiele überreicht


Preisverleihung im Vier-Generationenhaus in Andernach

Der Neujahrsempfang von Erika Känndler (4.v.l.) diente auch als Rahmen für die "Siegesfeier" der schönsten Nachbarschaftsaktion. martin Quandt (3.v.l.) überreichte die Urkunde.                                                      Foto: privat
Der Neujahrsempfang von Erika Känndler (4.v.l.) diente auch als Rahmen für die "Siegesfeier" der schönsten Nachbarschaftsaktion. martin Quandt (3.v.l.) überreichte die Urkunde. Foto: privat

Andernach. Es ist schon Tradition, dass Erika Kändler im Vier-Generationenhaus in Andernach die Hausgemeinschaft zum Neujahrsempfang in ihre Wohnung einlädt. In diesemJahr gab es einen weitern Anlass zum feiern: Den Sieg beim Bundeswettbewerb "Die schönste Nachbarschafts-Aktion 2015" aufgrund der Initiative zu Langen Tafel. Die vom Maler Janosch gestaltete Urkunde überreichte Martin Quandt. Vorsitzender des Vereins Leben in guter Nachbarschaft, an die Gastgeberin.

Die gesponserten Spiele erhielten die Mutter vom Vincent und Valentin sowie die Oma von Simon.

Preisverleihung im Vier-Generationenhaus in Andernach
Original Artikel vom 20.01.2016 aus "Blick Aktuell"
Urkunde und Spiele überreicht.pdf
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4-Generationenhaus spendet 600 Lebensmittel der Tafel


Der gut beladene Bus mit den gespendeten Lebensmittel
Der gut beladene Bus mit den gespendeten Lebensmittel

Andernach. Die Hausgemeinschaft des 4-Generationenhauses in der Karolingerstraße mit seinen 64 Bewohnern im Alter von 2 bis 94 Jahren versteht es bekanntermaßen, öfter gut zu feiern. Dabei werden notleidende Andernacher aber nicht vergessen. Beim diesjährigen Sommerfest und Döppekuchenessen im Oktober lud der Organisator Bernhard Polefka zu einer Spende für die Tafel ein. Insgesamt kamen 395 Euro zusammen. Bernhard Polefka, selbst ehrenamtlicher Mitarbeiter, stellte eine Liste mit 24 Lebensmittel für den Täglichen bedarf zusammen. Von Mehl, Butter und Reis bis hin zu Honig war alles dabei.

Ein großer Lebensmittelmarkt, selbst Spender für die Tafel, stellte 25 Gebinde zusammen und achtete sogar auf faire Preise.

Mit Kuno Bahnsen und dessen Enkel Noha wurde alles in einen Kühlwagen der Caritas verladen.

Dort war die Freude bei den Mitarbeitern und später bei den Empfänger groß.

Da kann man nur sagen: Guten Appetit.

4-Generationenhaus spendet 600 Lebensmittel der Tafel
Original Artikel vom 05.01.20165 aus "Andernach Aktuell"
4-Generationenhaus spendet 600 Lebensmit
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Konzept mit Zukunft: Ganze vier Generationen leben in Andernach unter einem Dach


Im Andernacher Vier Generationen-Haus gibt es immer was zu Lachen. Die Bewohner stellen gemeinsam viel auf die Beine. Foto : Katharina Demleitner
Im Andernacher Vier Generationen-Haus gibt es immer was zu Lachen. Die Bewohner stellen gemeinsam viel auf die Beine. Foto : Katharina Demleitner

 

 

Andernach. Der Jüngste ist 2, die Älteste 94 Jahre alt: Tatsächlich vier Generationen 

leben im gleichnamigen Haus in Andernach.

Geprägt ist das Wohnen unter einem Dach in der Anlage an der Karolingerstraße vom Miteinander, das sich nicht nur in gemeinsamen Aktivitäten und Veranstaltungen zeigt, sondern auch in selbstverständlicher Nachbarschaftshilfe.

Dass das Konzept aufgeht, beweist die Tatsache, dass kaum Bewohner ausziehen und es eine lange Warteliste für die Wohnungen und Häuser gibt.

Das Döppekuchenessen steht an. Unterschiedlichste Varianten der rheinischen Kartoffelspezialität soll es auch

in diesem Jahr wieder zu probieren geben.Sechs Bewohner des Vier-Generationen-Hauses sind dabei, zu planen: "Anmeldungen haben wir schon genügend", freut sich Bernhard Polefka. Geselligkeit wird in der Anlage großgeschrieben.

Neben einem monatlichen Stammtisch und dem Sommerfest treffen sich die Bewohner zum Nordic Walking,

spielen Skat oder machen Ausflüge.

Der eigens gegründete Verein "Leben in guter Nachbarschaft in Andernach" hat sogar ein Kochbuch herausgegeben.

"Hier stimmt einfach alles", meint der 56-Jähriger, der mit seiner frau Edith in einem der acht Einfamilienhäuser wohnt.

Außerdem gehören 35 Wohnungen zum Vier-Generationen-Haus, das derzeit 65 Bewohner, darunter drei Kinder, hat.

Der erste Bauabschnitt wurde 2006 bezogen, der zweite 2009. Ein Café, zwei Gästewohnungen und ein grüne Innenhofbereich machen die Anlage komplett. Rund ein Drittel der Mieter, zu denen auch Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderte gehören, studiert oder arbeitet; "Wir sind hier also kein Altersheim", betont Bewohner Martin Quandt.

Ausschlaggebend für den Einzug in das Vier-Generationen-Haus waren für viele zunächst praktische Gründe: "Geschäfte, Ärzte, Bank, alles ist fußläufig erreichbar", sagt Sigrid Schug.

Für die 57-Jährige war ebenso wie für Maria Zimmer die barrierearme Ausstattung der Wohnung entscheidend für die Zeit,

wenn "es nicht mehr so geht".

"Das schöne Zusammenleben von Jung und Alt ist ein toller Zugewinn", sagt die 64-Jährige.

Ihre Familie reagierte anfangs skeptisch auf die Umzugspläne, inzwischen kommen die beiden Enkelkinder

regelmäßig und gerne zu Oma. "Man lernt sich schneller kennen, hat einen anderen Zusammenhalt", findet Sigrid Schug.

Das bestätig die jüngere Generation. Der 32-jähriger Sven Geselchen schätzt das Miteinander im Alltag.

Der Vater zweier Kinder hat zu allen Nachbarn "egal welcher Altersklasse" guten Kontakt: "Man trifft immer jemand für ein Schwätzchen und kann vor allem auf die Hilfe der anderen zählen, und wenn es nur um ein Päckchen Butter geht."

Die Nachbarschaftshilfe im Vier-Generationen-Haus funktioniert - unorganisiert, freiwillig und meist ganz ohne Aufsehen.

Einkäufe erledigen, den Verband nach einem Eingriff wechseln, Klinikbesuche, "all das findet von ganz allein statt",

sagt Martin Quandt. Gerade viele Ältere würden so vor Einsamkeit bewahrt, könnten dank der Unterstützung länger in den eigenen vier Wänden bleiben. Wie viel Nähe oder Distanz, auch, was Hilfe betrifft, der Einzelne haben möchte, ist ganz ihm überlassen: "Manche bringen sich viel ein, andere weniger, das soll so sein, und es funktioniert", sind sich die Bewohner einig.

Das es trotzdem auch mal zu Konflikten kommt, sei völlig normal. "Bobbycars und Puppenwagen, die über die Wege rattern, oder Kinderlärm morgens um halb acht, das kann schon nerven", meint Bernhard Polefka.

Dafür müssten die Jüngeren dann aber "ertragen, wenn wir feiern", schmunzelt Sigrid Schug.

Echte Probleme habe es aber noch nie gegeben. "Es ist eben Toleranz für die verschiedene Bedürfnisse gefragt",

sagt Sven Geselchen. Ausziehen will aus der Anlage niemand. "Auf unserer Warteliste stehen 30 Interessierte

sagt Walter Müller, Geschäftsführer des Bauvereins Andernach, der Träger des Vier-Generationen-Hauses ist.

Wünschen würden sich der Bewohner mehr junge Familie - und mehr Männer.

 

Wohnungsgenossenschaft

 

Träger des Vier-Generationen-Hauses ist der Gemeinnützige Bauverein Andernach. Alle Bewohner sind Mitglieder der Wohnungsgenossenschaft, haben Geschäftsanteile erworben und die Wohnungen oder Häuser zu einem günstigen Preis gemietet. Auf Initiative der Bewohner hat sich der Verein "Leben in guter Nachbarschaft in Andernach" gegründet, der die Hälfte der über 20 selbst organisierten Aktivitäten durchführt und inzwischen in fünfter Auflage das Kochbuch

" Rezepte aus dem 4-Generationenhaus" herausgibt.

 

Konzept mit Zukunft: Ganze vier Generationen leben in Andernach unter einem Dach
Original Artikel vom 16.10.2015 aus der "Rhein-Zeitung"
Konzept mit Zukunft_ Ganze vier Generati
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Ruland begrüßt Verein in der Landeshauptstadt

"Leben in guter Nachbarschaft in Andernach" zu Besuch in Mainz

Marc Ruland, MdL begrüßte den Verein "Leben in guter Nachbarschaft e.V in Mainz.
Marc Ruland, MdL begrüßte den Verein "Leben in guter Nachbarschaft e.V in Mainz.

Andernach. Vor Kurzem durfte der Andernacher SPD-Landtagsabgeordnete Marc Ruland den Verein "Leben in guter Nachbarschaft in Andernach e.V" begrüßen. Hier konnten die Gäste sich Bild von der Arbeit eines Landtagsabgeordneten sowie von den Abläufen im Mainzer Landtag und der Landespolitik machen.

Dabei erwartete die Besucher ein spannendes Programm. Nach dem Besuch des ZDF-Sendezentrums in Mainz und einem Mittagessen im Landtagsrestaurant nahmen die Gäste an  einer Plenarsitzung des Landtages teil.

Interessant, nicht nur für die Gäste, sondern vor allem auch für den Abgeordneten selbst, war schließlich die gemeinsame Diskussion, bei der es neben den allgemeinen Fragen zu Landtagsarbeit nicht zuletzt auch um konkrete Fragen aus der Bäckerjungenstadt ging. So ergaben sich, bedingt durch das ehrenamtliche von den Sozialdemokraten angestoßenen Leitbild-Prozess für die Bäckerjungenstadt aber eben auch angeregte Diskussion zu Fragen des demografischen Wandels.

" Der Austausch mit den Bürgern gehört für mich zu den Bürgern gehört für mich zum alltäglichen Bestandteil meiner Arbeit als Abgeordneter. Nur im engen Austausch mit den Menschen kann Politik wirklich gestaltet und Lebensbedingungen verbessern.

Ich hoffe, diesem Anspruch auch mit dem aktuellen Besuch ein Stück weit näher gekommen zu sei", so Ruland abschließend.

 

Pressemitteilung

 

Marc Ruland, MdL (SPD)

 

Ruland begrüßt Verein in der Landeshauptstadt
Orginal Artikel vom 29.05.2015 aus der "Blick Aktuell"
Ruland begrüßt Verein in der Landeshaupt
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Italienische Momente für alle

Mehrgenerationenhaus Andernach

Krimi Autorin Gabriele Keiser und Folksänger Manfred Pohlmann faszinierten die über 30 Zuhörer.
Krimi Autorin Gabriele Keiser und Folksänger Manfred Pohlmann faszinierten die über 30 Zuhörer.

Andernach. Im Mehrgenerationenhaus in Andernach leben 66 Mieter im Alter von zwölf Monaten bis 94 Jahre - eine davon ist die Krimi-Autorin Gabriele Keiser. Kürzlich startete im dortigen Bewohner-Café eine musikalische Lesereise in Begleitung von Manfred Pohlmann. In den vier Krimis von Keiser ist Franca Mazzari, Kriminalkommissarin aus Koblenz, die zentrale Person. Weil Ihr Vater Italiener ist, spielen er, ihre Familie und das Land wo die Zitronen blühen, in allen Roman eine große Rolle. Was lag da nähe, als die Italienischen Momente vorzustellen und sie mit allseits bekannten Liedern zu unterstreichen. So folgten die über 30 Zuhörer gespannt den von Keiser vorgetragene Textpassagen, um dann die von Pohlmann angestimmten Lieder wie "Zwei kleiner Italiener", Azzuro" oder "La Montanara" mitzusingen. Erstaunt stellte mancher fest, dass er zwar seinerzeit beim Lesen die Handlungen in den Romanen verfolgt hatte, sich ihm durch die verschiedene Passagen die Atmosphäre der Romane aber ganz neu erschloss. Die Überraschung war dann am Schluss bei "Ciao Ciao Bambina" zu merken, als alle nicht nur mit sangen und rhythmisch klatschen, sondern auch einige brennende Feuerzeuge geschwenkt wurden. Mit guten Wünschen für die kommende Auftritte im gesamten Bundesgebit und einen Glas Rotwein schloss dann der Abend. Manch einer verließ das Bewohner-Café mit dem Summen das Lieders auf den Lippen. Der Abend wurde vom Offenen kanal (OK4) aufgezeichnet.

Italienische Momente für alle
Orginal Artikel vom 22.10.2014 aus der "Blick Aktuell"
Italienische Momente für alle.pdf
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Andernacher 4-Generationen-Haus holt Sieg

„Die schönsten Nachbarschafts-Aktionen 2014“

Netzwerk Nachbarschaft zeichnet Nachbarn aus
Preisträger in Rheinland-Pfalz: Im 4-Generationen-Haus in Andernach sind die Nachbarn der unterschiedlichen Altersklassen füreinander da und unterstützen sich im Alltag.   Foto:Netzwerk Nachbarschaft  
Preisträger in Rheinland-Pfalz: Im 4-Generationen-Haus in Andernach sind die Nachbarn der unterschiedlichen Altersklassen füreinander da und unterstützen sich im Alltag.   Foto:Netzwerk Nachbarschaft  

 

 

 

 

Andernach. Über 100.000 Nachbarn beteiligten sich am Wettbewerb „Die schönsten Nachbarschafts-Aktionen 2014“. 50 Nachbarschafts-Projekte von Begrünungsaktionen bis hin zum Bau von Nachbartreffs erhalten Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von 20.000 Euro. Sechs Monate Zeit hatten die Nachbarschaften im gesamten Bundesgebiet, um sich mit ihren Projekte für „Die schönsten Nachbarschafts-Aktionen 2014“ zu bewerben. Die Jury bewertete den Gemeinschaftssinn, die Kreativität und den nachhaltigen Nutzen für die Nachbarschaft. Sieger aus Rheinland-Pfalz ist das 4-Generationen-Haus in Andernach! 

 

Preisträger mit großartigem Projekt

Im 4-Generationen-Haus sind die Nachbarn der unterschiedlichen Altersklassen füreinander da und unterstützen sich im Alltag. Regelmäßig organisieren sie Nachbarschaftstreffen und Gemeinschaftsveranstaltungen, die großen Anklang finden. Sogar ein eigenes Kochbuch mit den Lieblingsrezepten der Bewohner haben sie zusammen geplant und veröffentlicht. Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft: „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie tatkräftig und kreativ Nachbarschaften vorgehen, um ihre Wohnsituation zu verbessern und ihre Gemeinschaft zu stärken.“

 

Attraktive Preise für die Gewinner

Dass in diesem Jahr gleich 50 Nachbarschaften prämiert werden können, ist den über 20 Sponsoren zu verdanken, die die Aktionen der Nachbarn mit Geld- und Sachpreisen fördern. Alle Teilnehmer werden für ihr großartiges Engagement mit einer von Janosch gestalteten Urkunde ausgezeichnet.

 

Netzwerk Nachbarschaft

Mit über 1.700 eingetragenen Nachbarschaftsgemeinschaften und 180.000 Nachbarn in Deutschland und Österreich ist Netzwerk Nachbarschaft die größte Community für aktive Nachbarn. Das Netzwerk fördert bundesweit Aktionen für gute Nachbarschaft und stellt die vorbildlichen Projekte einer breiten Öffentlichkeit vor. Mehr Infos über die Gewinner-Projekte unter www.netzwerk- nachbarschaft.net/Aktionen

 

 

Andernacher 4-Generation-Haus holt den Sieg
Original Artikel vom 18.10.2014 aus "Blick Aktuell"
Andernacher 4-Generationen-Haus holt Sie
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Sommerfest im 4-Generationenhaus Andernach

Generationen feierten gemeinsam

Gemeinsam feierten mehrere Generationen bei herllichem Sommerwetter
Gemeinsam feierten mehrere Generationen bei herllichem Sommerwetter

Andernach. Bei herrlichem Wetter schalten bekannte Lieder durchstehen Innenhof des

4-Generationhauses in Andernach. Die EVERGREENS von den Blauen Funken unter der Leitung von Heinz Meurer waren der Einladung von Bernhard und Edith Polefka gefolgt und bereicherten mit ihren Beiträgen das Fest. Dieses Sommerfest ist inzwischen fester Bestandteil der vielfältigen Aktivitäten in dieser Anlage des Andernacher Bauvereins in der Karolingerstraße geworden.

 

Zusammen unter einem Dach

Hier wohnen seit über vier Jahren 66 Meter im Alter von sechs Monaten bis 93 Jahre „zusammen unter einem Dach“. Selbstverständlich waren der kleine Valentin und die Alterspräsidenten dabei. Jung und Alt genossen die selbstgebackenen Kuchen und weitere Leckereien im Laufe der vergnüglichen Stunden. Das beliebte Wikingerspiel lockte mannschen zu besonderem Engagement. Voll Inbrunst sangen dann alle: „Kein Wort so schön wie Andernach…!“

 

Generationen feierten gemeinsam
Orginal Artikel vom 30.07.2014 aus "Blick Aktuell"
2014.07.30 Generationen feierten gemeins
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Public Viewing im Mehrgenerationenhaus Andernach

Fußball gucken macht zusammen doppelt so viel Freude - wie hier im Mehrgenerationenhaus in Andernach.
Fußball gucken macht zusammen doppelt so viel Freude - wie hier im Mehrgenerationenhaus in Andernach.

Andernach. Jung und Alt genossen jetzt schon das fünfte WM-Länderspiel von Deutschland zusammen im Innenhof des Mehrgenerationenhauses in Andernach. Bernhard Polefka und seine Frau Edith hatten mit Helfern ein Zelt und einen großen Sonnenschirm aufgebaut. Bis zu 30 Mitbewohner einschließlich einiger Gäste genossen die Stunden miteinander. Für ausreichend Getränke und Köstlichkeiten aus der eigenen Küche war gesorgt. Mehrere Enkelkinder waren auch dabei. Noah (13 Jahre): „Mir gefällt es einfach sehr gut hier, mit unterschiedlichen Leuten Fußball zu gucken.“ Simon (neun Jahre) war ebenfalls begeistert: „Ich komme gerne hierhin. Die WM-Spiele mit den vielen Leuten im Zelt zu sehen, ist einfach super.“ Das junge Elternpaar, deren zehnmonatige Tochter Johanna im nahen Haus ruhig schlief, bestätigte: „ In der Geselligkeit sind solche Ereignisse einfach schöner. Dank des Babyfons können wir ganz entspannt sein.“

 

Public Viewing
Orginal Artikel vom 09.07.2014 aus "Blick Aktuell"
09.07.14_Public Viewing.pdf
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Tag der Offenen Tür im 4-Generationenhaus in Andernach

Interesse am Gemeinschaftlichen Wohnen geweckt

Geschäftsführer Walter Müller begrüßte alle Besucher im Bewohner-Café.
Geschäftsführer Walter Müller begrüßte alle Besucher im Bewohner-Café.

Andernach. Der Gemeinnützige Bauverein eG beleiligle sich an der Ersten Demografie Woche von Rheinland-Pfalz mit einem Tag der Offenen Tür im 4-Generetiorıenhaus in der Karolingeretrasse.

Gleich zu Beginn konnte Geschäftsführer Waller Müller am Vormittag 20 Interessierte begrüßen. am Nachmittag kamen weitere 20 aus den benachbarten Städten von Koblenz, Neuwied bis Bad Neuenahr.

Der Bauverein hatte zusammen mit Bewohnern ein vielfältiges Programm vorbereitet:

Um 10 Uhr gab Walter Müller einen Überblick über die Entstehungsgeschichte, des 2003 mit der Konzeptions- und Planungsphase begann und bis zum Bezug des 1. Bauabschnitts Ende 2006 dauerte. Mit dem 2. Bauabschnitt, der Ende 2009 bezogen werden konnte, wohnen jetzt 68 Mieterinnen und Mieter im Alter von 2 Monaten bis 92 Jahren in der Anlage.

Die von den Bewohnern entwickelte PowerPoint-Präsentation zeigte viele selbst initiierte Aktivitäten und stieß auf reges Interesse. Anschießend konnten alle Besucher unterschiedlich große Wohnungen besichtigen und bekamen ihre Fragen zur Wohnqualität und dem Miteinander eingehend beantwortet. Mittags servierten die Mieter als Kostproben aus dem eigenen Kochbuch die Käse-Lauch-Hack-Suppe, zu der herzhafter Olivenkuchen gereicht wurde, sowie Dattelmakronen. Anschließend las die Mitbewohnerin Gabriele Kaiser aus ihrem Krimi „Der Gartenschläfer" der in Andernach spielt, einige Passagen vor.

Mit einem gemeinsamen Kaffee und selbstgebackenem Kuchen endete am späten Nachmittag die Veranstaltung.

Alle Besucher fuhren mit neuen Eindrücken nach Hause und so mancher wurde de in dem Bestreben, für sich auch des Gemeinschaftliche Wohnen mit anderen anzustreben, bestärkt.

Der Inhalt des Spendetopfes wird an eine gemeinnützige Einrichtung gegeben.

 

Tag der Offenen Tür im 4-Generationenhaus in Andernach
Orginal Artikel vom 13.11.2013 aus "Blick Aktuell"
Interesse am Gemeinschaftlichen Wohnen g
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Richtfest im Chinesenviertel

Im Mehrgenerationenhaus Andernach wurde gefeiert, neues Zelt bietet Platz und Schutz für rund 80 Personen

Am Freitagabend konnte in der Karolingerstraße ein zünftiges Richtfest gefeiert werden. Foto: Privat
Am Freitagabend konnte in der Karolingerstraße ein zünftiges Richtfest gefeiert werden. Foto: Privat

Andernach. Das Sommerfest des Mehrgenerationenhauses in der Karolingerstraße begann diesmal schon am Freitag mit dem Aufbau des neuen Zeltes. Bisher wurden jeweils drei Zelte aus Privatbesitz zusammengestellt. Für 60 Mitbewohner und die Gäste war es schon ein wenig provisorisch.Deshalb musste ein neues Zelt her, das außerdem mehr als 80 Personen Platz bietet.

Bei Sonnenschein und guter Laune packten ein Dutzend Männer sowie einige Frauen von der Hausgemeinschaft mit an, und nach zwei Stunden stand das Zelt. Für manchen Lacher sorgte der Hinweis auf den Hersteller: Es ist eine Firma in China. Bekanntlich gehörte die Karolingerstraße früher zu dem etwas abfällig genannten „Chinesenviertel“ in Andernach.

Pünktlich um 18 Uhr startete das Richtfest mit der traditionellen Übergabe des Richtkranzes von

Bernhard Polefka, dem Organisator.

 

Im Mehrgenerationenhaus in Andernach wurde gefeiert
Original Artikel vom 03.07.2013 aus "Blick Aktuell"
Richtfest im Chinesenviertel.pdf
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Andrea Nahles

lobt das 4-Generationenhaus

Prominente Botschafterin für die Tätigheit des Vier-Generationen-Hauses: Andrea Nahles                       Foto: Toni Riehl
Prominente Botschafterin für die Tätigheit des Vier-Generationen-Hauses: Andrea Nahles Foto: Toni Riehl

Andernach. Kürzlich besuchte Andrea Nahles das 4-Generationenhaus in Andernach in der Karolingerstraße. Bei einem Rundgang erläuterte Walter Müller, Geschäftsführer des Andernacher Bauvereins eG, die Entstehung der Wohnanlage und die konzeptionelle Idee. Inzwischen wohnen hier 68 Mieterinnen und Mieter im Alter von zwei bis 92 Jahren.

Vor einem Jahr wurde bei den verschiedenen Aktivitäten der Hausgemeinschaft, zu denen mancher sein Lieblingsgericht beisteuerte, von Sigrid Schug die Idee geboren: Lasst uns diese Gerichte doch zusammentragen. So entstand das Kochbuch „Rezepte aus dem 4-Generationenhaus“. Es liegt inzwischen schon in der 3. Auflage vor und fünf Rezepte hat der Kochbuch des SWR4 im April vorgestellt.Natürlich wurden dem Gast verschiedene Kostproben angeboten: Dattelmakronen, Roastbeef-Schnittchen, pikantes Olivenbrot und Käsekuchen. Andrea Nahles war begeistert und schrieb spontan ins Gästebuch: „Der Bürgerverein ‚Leben in guter Nachbarschaft in Andernach e.V.’ setzt Maßstäbe. Ich finde, man spürt sofort - hier fühlen sich die Bewohnerinnen und Bewohner wohl. Für die gute Nachbarschaft sorgen alle! Das ist vorbildlich. Und die Rezepte koche ich nach.“ Über diese Anerkennung freuten sich alle in der Hausgemeinschaft.

Das Kochbuch kann über die Website www.4-generationenhaus.de oder bei Anker Buch erworben werden.

Andera Nahles lobt das 4-Generationenhaus
Orginal Artikel vom 24.05.2013 aus "Blick Aktuell"
Andrea Nahles lobt das 4-Generatinenhaus
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Mehrgenerationenhaus Überzeugt

SPD-Senioren und der Landtagsabgeordnete Marc Ruland zu Besuch in der Andernacher Karolingerstrasse

ationenhaus überzeugt

Landtagsabgeordneter der SPD, Marc Ruland, begleitete den Besuch.Foto: Privat

 

Andernach. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD im Kreisverband Mayen-Koblenz besuchte unlängst das Mehrgenerationenhaus des Gemeinnützigen Bauvereins in der Andernacher Karolingerstraße. Ausgelöst wurde die Begegnung durch eine Veranstaltung mit dem Thema „Gut leben im Alter“ im vergangenen Herbst in Andernach-Miesenheim. Auf ihr hoben die damalige Sozialministerin und heutige Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Fraktionsvorsitzender Hendrik Hering, Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten und eine Bewohnerin der Anlage das nach ihrer Meinung richtungweisende Projekt hervor und weckten Neugierde. Vorstandsmitglied Hermann Marx stellte dann die Verbindung her. Der Andernacher Landtagsabgeordnete der SPD, Marc Ruland, begleitete den Besuch.

Im Café des Hauses begrüßte der Geschäftsführer Walter Müller die Gäste. Er stellte zunächst den Bauverein als eine seit 1919 bestehende Einrichtung vor, die 1200 Bürgerinnen und Bürger in 740 Wohnungen betreut, mehr als 90 Prozent davon in Andernach, die sich auf 140 Häuser verteilen. Sieben Mitarbeiter und fünfzehn Hilfskräfte sind bei ihm beschäftigt.

Der Gedanke zum Mehrgenerationenhaus für Jung und Alt entstand vor einem Jahrzehnt. Dafür bot sich eine innenstadtnahe Fläche an, die durch den Abriss von nicht zukunftsfähigen Häusern frei geworden war. Als 2004 das barrierearme Projekt vorgestellt wurde, zeigten sich 200 Interessenten. Vereinbart wurden fünfzehn Jahre freie Grundnutzung, vollständige Zurückzahlung der eingebrachten Anteile, umfassendes Stimm- und lebenslanges Wohnrecht, kostenlose Nutzung von Café sowie einer Gästewohnung an sieben Tagen im Jahr, freie Auswahl der Beläge, Zuschuss zum Einbau einer mitgebrachten Küche, Verzicht auf Kapitalverzehr und drei Monate Kündigungsfrist.

Die Resonanz war groß. Sie wurde durch Kennenlerntreffen, zum Beispiel zum Frühstück, gefördert. Diese fanden damals bereits mit Blick auf die Bildung von Gemeinschaften statt. Bei Baubeginn waren bereits 70 Prozent der 40 Wohnungen, beim Richtfest 90 Prozent vermietet. Ende 2006 war der Bau bezugsfertig. 2007/2008 folgte der zweite Bauabschnitt, der neben zwölf weiteren Wohnungen auch acht Reihenhäuser auf dem Gelände umfasste. 2010 war er einschließlich eines Blockheizwerkes abgeschlossen. Derzeit verfügt das Projekt über 67 Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 56 Jahren. 56 Personen stehen auf der Warteliste.

Der Darstellung der Entwicklung ließ Herr Müller den Blick auf das Innere folgen: Die übliche Wohnung, zwei Zimmer, Küche, Bad, Abstellraum, Loggia, umfasst 60,5 qm. Zur Wohnung gehören ein Kellerraum und das Recht zur Nutzung verschiedener Gemeinschaftsräume. Nicht zu kurz kommen durfte in dem Bericht der Hinweis auf das sich entfaltende Gemeinschaftsleben, vom gemeinsamen Feiern bis zu dem gemeinsam geschriebenen Kochbuch, das gerade in die Medien gebracht wurde.

Der Aufenthalt endete mit dem Besuch einer Wohnung, die freundlich geöffnet wurde. Dabei war Gelegenheit, die inzwischen auch mit öffentlicher Auszeichnung anerkannte Leistung des Architekten zu würdigen, die in allen Teilen mit der erreichten Funktionstüchtigkeit überrascht und den Ansprüchen eines „guten Lebens“ entspricht, bis in den grünen Außenbereich hinein. Angesprochene Bewohnerinnen und Besucher bestätigten die Kraft der Anlage.

Der Vorsitzende des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft, Dr. Dieter Börsch und der Landtagsabgeordnete Marc Ruland dankten dem Geschäftsführer des Bauvereins und brachten ihre Erwartung zum Ausdruck, dass „dieses so gelungene Beispiel viel Beachtung und Nachahmer findet, um der demografischen Herausforderung gewachsen zu sein.“

Pressemitteilung

AG60+, SPD Mayen-Koblenz

Marc Ruland (MdL)

 

Arbeitsgemeinschaft 60 Plus der SPD im Kreisverband Mayren
Orginal Artikel vom 08.05.2013 aus "Blick Aktuell"
2013.05.08 ARBEITSGEMEINSCHAFT 60 PLUS D
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Steinbrück in Andernach

Schöner Wohnen und Essen

Rundgang in Andernach: Peer Steinbrück, SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und "Bauverein"-Geschäftsführer Walter Müller (rechts). Foto: Axel Holz
Rundgang in Andernach: Peer Steinbrück, SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und "Bauverein"-Geschäftsführer Walter Müller (rechts). Foto: Axel Holz

Andernach - Der Kanzlerkandidat der SPD entsteigt der Limousine in Andernach wohlgelaunt. Der erste Termin führt ihn zum Wohnprojekt des "Bauverein", wo er schon erwartet wird - nicht nur von den Bewohnern und dem Vorstand, etliche Landes- und Lokalpolitiker, darunter Kurt Beck und OB Achim Hütten und viele Medienvertreter bilden reichlich Spalier.

 

Von unserem Mitarbeiter Axel Holz

 

Der Geschäftsführer des "Bauverein", Walter Müller, führt den Gast durch die Anlage. Im zweiten Stock ist die Wohnung Quandt-Schug auf Festtag geschmückt. Die Initiatorin des Kochbuchs "Rezepte aus dem 4-Generationenhaus", Sigrid Schug, überreicht ein Exemplar und bittet zu Tisch. Es gibt Dattelmakronen, Roastbeef-Schnittchen, pikantes Olivenbrot und Käsekuchen.

Während seiner Rundreise durch alle Bundesländer - Rheinland-Pfalz ist die zehnte Station - will Steinbrück ungestört mit den Bürgern reden. Die Presse muss jetzt draußen bleiben.Nach dem Besuch ist Steinbrück noch besser drauf als zu Beginn. Auf dem Weg zum Treffen mit den "Bauverein"-Bewohnern ( auch hier muss die Presse außen vor bleiben) kommt der Politiker-Tross an der Grundschule St. Peter vorbei. Na klar, schauen die Kleinen in ihrer Pause hin, was so alles in ihrer Straße passiert. Die Gelegenheit ist günstig, um auch mit Schülern ein paar Worte zu wechseln. Schnell kommt heraus, dass Gideon Geburtstag hat. Ex-Landesvater Kurt Beck gibt das Zeichen, und alle Politiker singen fröhlich "Happy Birthday, lieber Gideon".

Hedwig Hoffmann (92), die älteste Bewohnerin im "Bauverein", sitzt zusammen mit anderen Mitgliedern im Café des Hauses und beobachtet die Gästeschar. Fragen, so gesteht sie, wolle sie nichts, doch zuhören.

Peer Steinbrück nennt zwei Themen, die ihm wichtig sind: Bezahlbarer Wohnraum und die Bedürfnisse der immer älter werdenden Bevölkerung. Er zeigt sich sehr angetan von der Andernacher Genossenschaftsidee. Regentropfen hin oder her: Der Kandidat geht jetzt flotten Schrittes von der Karolinger Straße, via Landsegnung und Koblenzer Straße zum Stadtgraben. Dort picken seit ein paar Tagen die neuesten Bewohner der Stadt ungestört ins Gras. Die acht Rodeländer-Hühner gehören zur Essbaren Stadt - einem Vorzeigeprojekt, das auch Steinbrück beeindruckt. OB Achim Hütten gerät ins Schwärmen als er dem Merkel-Herausforderer die Essbare Stadt schmackhaft macht. Die Stimmung steigt weiter. Doch nun ist es Zeit für den nächsten Termin. Fast pünktlich steigt Steinbrück wieder ins Auto und rollt gen Koblenz. Doch vorher wünscht der ehemalige NRW-Ministerpräsident Schwarz-Gelb den Sieg - gemeint ist das mögliche Endspiel in der Champions League Dortmund gegen FC Bayern München.  

 

Steinbrück in Andernach
Orginal Artikel vom 27.04.2013 aus der "Rheinzeitung"
2013.04.27 Steinbrück in Andernach.pdf
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Kochbuch aus Andernach auf Sendung

SWR4-Reporterin Martina Gonser im Vier-Generationenhaus in Andernach

V. l.: Katharina Neideck, Sigrid Schug, Betty Arndt, Katsiaryna Frank und die Reporterin Martina Gonser.Martin Quandt
V. l.: Katharina Neideck, Sigrid Schug, Betty Arndt, Katsiaryna Frank und die Reporterin Martina Gonser.Martin Quandt

Andernach. Das Kochbuch aus dem Vier-Generationenhaus in der Karolingerstraße nimmt Fahrt auf. Aufgrund der guten Nachfrage wurde es bereits nachgedruckt. Jetzt hat der SWR4 fünf Gerichte ausgesucht und bringt in Kürze die Rezepte in seiner Sendung „Kochclub“.

Bei Martina Gonser, Reporterin der SWR4 Hörfunk-Sendung „Kochclub“, stieß das Kochbuch „Rezepte aus dem Vier-Generationenhaus“ auf großes Interesse: „Es sind nicht nur leicht zu kochende Gerichte, sie kommen auch aus verschiedenen deutschen Regionen und sogar aus dem Ausland. Interessant ist auch, dass jeder Rezeptgeber dazu eine persönliche Geschichte geschrieben hat.“ Deshalb wählte sie ein ganzes Menu aus und kam in die Karolingerstraße zu einer Kochstunde.

Im Mittelpunkt standen die Weißrussischen Koldyni von Katsiaryna Frank. Es ist ein Gericht aus ihrer Heimat Minsk und erinnert sie immer an ihre Oma.

Es besteht aus vielseitig gewürztem Hackfleisch, das in ovale Klöße geformt und mit einer Kartoffelmasse umgeben wird. Diese gebratenen Koldyni werden dann mit saurer Sahne verfeinert mit Petersilie heiß serviert.

Während Katsiaryna Frank ihr Gericht frisch zubereitete und die einzelnen Zutaten und Arbeitsschritte für die Sendung erläuterte, wurden die anderen bereits fertigen Speisen verkostet. Zuerst gab es den pikanten Melonensalat von Martin Quandt, den er von einem Besuch bei seinem Schulfreund am Gardasee mitbrachte. Der herzhafte Olivenkuchen von Betty Arndt, den sie aus Frankreich kennt, war dann eine gute herzhafte Beigabe zum Hauptgericht.

Zuletzt gab es den Himbeer-Nachtisch von Katharina Neideck, bei dem ihre damals fünfjährige Enkelin Paula immer um einen Nachschlag bat. Die Powersuppe - eine rote Linsensuppe - war das fünfte Rezept.

Zum Abschluss berichtete Sigrid Schug, die Initiatorin des Kochbuchs, die Entstehungsgeschichte: Zu den vielfältigen Aktivitäten der Hausgemeinschaft - Geburtstage, Sommerfeste, Wanderungen - brachten die Mitbewohner unterschiedliche Gerichte mit, deren Rezepte ausgetauscht wurden. Um sie zu sammeln und auch anderen Interessierten geben zu können, lag es nahe, daraus ein Kochbuch zu machen. Durch eine professionelle Gestaltung und auch Berichte über die Hausgemeinschaft konnten Sponsoren zur Mitfinanzierung gewonnen werden. Das Kochbuch gibt es bei AnkerBuch in Andernach.

Natürlich interessierte sich die Reporterin auch über die Motive, in die Wohnanlage des Andernacher Bauvereins mit seinen 65 Bewohnern und dem breiten Altersspektrum von ein bis 92 Jahren zu ziehen und die bisher gemachten Erfahrungen.

Das Echo war einstimmig und positiv: Wohnlage in Innenstadtnähe, altersgerechte Wohnungen mit guter Ausstattung, viele selbst organisierte Aktivitäten, gegenseitige Hilfestellung bei Bedarf und auch die Unterstützung durch den Bauverein, zum Beispiel bei dem Kochbuch. Aber das Miteinander sei auch ein Prozess, in den jeder seine Erwartungen, Lebensgewohnheiten und Interessen einbringe. Wichtig sei auch, dass die persönliche Sphäre eines jeden absolut respektiert werde, was ebenfalls keine Probleme darstellen würde.

 

Kochbuch aus Andernach auf Sendung
Orginal Artikel vom 13.03.2013 aus "Blick Aktuell"
2013-03-13 - Kochbuch aus Andernach auf
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Ein Kochbuch für vier Generationen

64 Rezepte bieten für jeden etwas

Im Bewohnercafè des Vier-Generationen-Hauses wurde jetzt das Kochbuch vorgestellt, das die Nachbarschaft gemeinsam erstellt hat.
Im Bewohnercafè des Vier-Generationen-Hauses wurde jetzt das Kochbuch vorgestellt, das die Nachbarschaft gemeinsam erstellt hat.

Andernach. „Viele Köche verderben den Brei” - aber nicht im Vier-Generationenhaus an der Karolínger Straße. Denn hier waren nicht nur viele Köche aktiv, um das Kochbuch aus dem Vier Generationenhaus auf die Beine zu stellen, sondern auch Köche der unterschiedlichsten Altersstufen und aus unterschiedlichsten Regionen. Jetzt wurde das neue Kochbuch des Vereins „Leben in guter Nachbarschaft" im Bewohnercafé der Einrichtung offiziell vorgestellt. Die Initiatorin des Kochbuchs, Sigrid Schug, erläuterte während der Vorstellung, wie das Werk im vergangenen halben Jahr zustande gekommen ist. Oberbürgermeister Achim Hütten hob in seiner Rede das gemeinschaftliche Engagement hervor. In Anbetracht der demografischen Entwicklung sei das Zusammenleben und  Zusammenwirken verschiedener Generationen von immenser Bedeutung, Der Vorsitzende des Aufsichtsrats des Bauvereins, der das Wohnprojekt erstellt hat, Klaus Gesell, lobte die starke Gemeinschaft verschiedenster Generationen unter einem Dach. Das Kochbuch enthält 64 Rezepte. Vom Gourmet-Roastbeef-Brot über Vincents Powersuppe und Weißrussische Koldyni bis hin zu Waldbeertirarnísu und herzhaftem Olivenkuchen reicht die Palette. Das Powersüppchen schmeckt besonders dem einjährigen Vincent. Die älteste Rezeptautorin ist 91 Jahre alt. Die Leser erfahren hier aber nicht nur, wie die Spezialitäten zubereitet werden. Sie erfahren auch etwas darüber, warum ein Autor ein bestimmtes Rezept ausgesucht hat, wo er herkommt, und auch so manche Anekdote ist nachzulesen. Der Verein „Leben in guter Nachbarschaft" ist kürzlich ausgezeichnet worden. Er ist Preisträger im Landeswettbewerb „Lebendige Nachbarschaft in Rheinland-Pfalz“.

Ein Kochbuch für vier Generationen
Orginal Artikel vom 24.11.2012 aus der "Rheinzeitung"
2012-11-24 Ein Kochbuch für vier Generat
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Andernach: Nachbarschaft gewinnt Landespreis

Wohnanlage - Vier Generationen leben in Karolingerstraße zusammen

Freuen sich (von links): Christof Henn, Walter Müller, Sigrid Schug und Martin Quandt als Preisträger, Malu Dreyer und Max Aigner von LBS Rheinland-Pfalz.
Freuen sich (von links): Christof Henn, Walter Müller, Sigrid Schug und Martin Quandt als Preisträger, Malu Dreyer und Max Aigner von LBS Rheinland-Pfalz.

Andernach/Mainz. Jubel in der Karolingerstraße: Der Verein „Leben in guter Nachbarschaft in Andernach“ ist in Mainz ausgezeichnet worden. Er bekam einen von fünf ersten Preisen im Landeswettbewerb „Lebendige Nachbarschaft in Rheinland-Pfalz". Sozialministerin Malu Dreyer hatte aus 57 Projekten fünf ausgewählt.

Jedes Projekt erhielt 1000 Euro Acht weitere wurden anerkennend erwähnt. Malu Dreyer betonte, wie wichtig gemeinschaftliche Wohnformen und vernetzte Nachbarschaften sind. Die Jury lobte am Andenacher Projekt, dass es „in herausragender Weise die gegenseitige und kreative Unterstützung in gemeinschaftlichen Wohnprojekten darstellt“. Die generationenübergreifenden Aktivitäten überzeugten die Jury. Das Wohnprojekt ist zudem auf Dauer angelegt und lässt sich wunderbar übertragen, sagte Laudator Christof Henn, Vorsitzender der AG rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen. Martin Quandt, Vorsitzender des Vereins „Lebendige Nachbarschaft", erklärt: „Wir sind keine traditionelle Nachbarschaft wie beispielsweise die aus der Fischgasse. Aber so etwas ähnliches." lm  RZ-Gespräch erzählt er, dass alle Mitglieder des Vereins in der Viergenerationenwohnanlage in der Karolingerstraße leben. Dort gibt es 43 Wohnungen mit mehr als 60 Bewohnern im Alter von 1 bis 91 Jahren. Die Wohnanlage entstand im früher als „Chinesenviertel" bekannten Areal. Im 2006 erbauten ersten Wohnabschnitt bildeten sich erste Beziehungen, die durch die neuen Bewohner, die 2010 mit dem zweiten Wohnabschnitt hinzukamen, wuchsen. Es wird gewandert, Rommé gespielt, gemeinsam Karnevalskostüme geschneidert oder gut essen gegangen. Das Bewohner Café kommt ebenfalls gut an. Besonders wichtig: Die Bewohner hellen einander, bei Krankenhausaufenthalten oder Einkaufen. Während der gemeinsamen Aktivitäten entstand die Idee, ein Kochbuch zu entwickeln, das in Kürze erscheint. Dafür werde das Preisgeld genutzt, sagte Quandt. Der Gemeinnützige Bauverein in Andernach ist Träger der Wohnanlage. Geschäftsführer Walter Müller gratulierte der Mieterschaft und wünscht sich, dass der Funke auf andere Wohnhäuser der Genossenschaft überspringt. „Gemeinschaft kann nicht angemietet werden, sie muss gelebt werden."

 

Andernach - Nachbarschaft gewinnt Landespreis
Orginal Artikel vom 26.09.2012 aus der "Rheinzeitung"
2012.09.26 - Andernach Nachbarschaft gew
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Gut Leben im Alter in Rheinland-Pfalz

SPD-Landtagsfraktion und Kreisverband MYK machen den Auftakt in Miesenheim

Landtagsabgeordneter Clemens Hoch (SPD), Sozialministerin Malu Dreyer, der SPD-Fraktionsvorsitzende Hendrik Hering und Oberbürgermeister Achim Hütten bei der Auftaktveranstaltung der SPD Landtagsfraktion zum Thema "Gut Leben im Alter"
Landtagsabgeordneter Clemens Hoch (SPD), Sozialministerin Malu Dreyer, der SPD-Fraktionsvorsitzende Hendrik Hering und Oberbürgermeister Achim Hütten bei der Auftaktveranstaltung der SPD Landtagsfraktion zum Thema "Gut Leben im Alter"

Andernach/Mainz. Wie möchte ich leben, wenn die Kinder aus dem Haus sind? Kann ich dieTreppen noch steigen, wenn es einmal nicht mehr so schnell geht? Wie bekomme ich Hilfe, die auf mich maßgeschneidert ist? Mit diesen Fragen hat sich die SPD Landtagsfraktion gemeinsam mit dem Kreisverband Mayen-Koblenz in Miesenheim beschäftigt.

Es war die Auftaktveranstaltung für eine ganze Reihe zum demografischen Wandel unter dem Titel ,,Gut Leben im Alter" in Rheinland-Pfalz.

,,Unser Ziel ist es, das Selbstbe-

stimmungsrecht älterer Menschen zu stärken“, erklärte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Hendrik Hering den Schwerpunkt der politischen Arbeit der SPD: ,,Der demografische Wandel bringt für uns alle Veränderungen und erfordert gerade beim Wohnen viel Kreativität.“ Begrüßen konnte Hering den SPD-Kreisvorsitzenden Clemens Hoch, MdL, die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Malu Dreyer, MdL, den Andernacher Oberbürgermeister Achim Hütten und rund 200 interessierte Gäste.

Hendrik Hering unterstrich für die SPD-Landtagsfraktion: ,,Wir suchen aktiv das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Politik muss Antworten darauf geben, was den Menschen unter den Nägeln brennt.“

Der örtliche Abgeordnete Clemens Hoch ergänzt: ,,ln Zukunft wird der Bedarf an Ideen und lnitiativen für neue Formen des Zusammenlebens weiter wachsen, beispielsweise für gemeinschaftliche Wohnformen und neue Nachbarschaften, da Menschen auch im Alter selbstbestimmt leben und selbst entscheiden wollen, wie und wo sie Wohnen. Wir wollen künftig ergänzend zu den bestehenden Altenheimen auf mehr individuelle und dezentrale Angebote setzen: würdig alt werden in den eigenen vier Wänden, Senioren-WGs oder lntergenerationenwohnformen.

Nur so kann auch ein Altwerden in den ländlichen Räumen ermöglichet werden. Gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern wollen wir die Herausforderungen annehmen und unseren Weg für ein Gutes Leben im Alter fortsetzen.“

ln Rheinland-Pfalz leben heute eine Million Menschen über 60 Jahre, das ist mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung; bis 2035 werden es über 1,3 Millionen sein.

Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind schon jetzt spürbar: Mit dem Rückgang der Geburten und einer steigenden Lebenserwartung wird sich die Altersstruktur der Bevölkerung verändern. Der Anteil älterer Menschen wird steigen. Die SPD sieht darin gleichzeitig Herausforderung wie Chance. 

So wurden im Verlauf des Abends drei alternative Wohnformen aus der Region Mittelrhein präsentiert. In Marienrachdorf im Westerwald wurde von einem privaten Unternehmer eine Seniorenwohngemeinschafi geschaffen. In dieser können bis zu 17 Menschen auf einem umgebauten alten Bauernhof zusammenleben. In Burgbrohl ist eine echte Senioren-WG entstanden, die bis zu acht Wohngemeinschafismitglieder aufnehmen kann.

Ein weiteres erfolgreiches Beispiel wurde aus der Stadt Andernach vorgestellt. Das Mehrgenerationenhaus in der Karolinger Straße präsentierten der Andernacher Oberbürgermeister Achim Hütten, der Geschäfisführer des Bauvereins Walter Müller und die Bewohnerin Erika Kändler. Sie machte aus ihren eigenen Erfahrungen keinen Hehl daraus, dass sich hier junge Familien und Senioren gemeinsam für eine aktive Nachbarschaft stark machen und harmonisch zusammenleben. So werde gemeinsam im Chor gesungen, gegrillt oder ein gemeinsames Kochbuch geschrieben. Jeder könne sich auf den anderen verlassen. Bei Bedarf käme der ambulante Pflegedienst vorbei.

Und: Es gibt kein Muss: Jeder kann, aber keiner muss sich an den gemeinsamen Aktivitäten beteiligen.

Sozialministerin Malu Dreyer erläuterte, dass sich die SPD-Landtagsfraktion mit fünf Handlungsfeldern für ein gutes Leben im Alter in Rheinland-Pfalz beschäftigt. Hierzu zählen das selbstbestimmte Wohnen,Mobilität, gut und sicher Leben, das Miteinander der Generationen und abschließend der Teilhabe. Besonders wichtig sei für sie eine aktive Nachbarschaft, damit ein Altern im eigenen Zuhause möglich sei. ,,Nachbarn schauen nach Nachbarn“, das ist für Malu Dreyer der erste Schritt für eine aktive Nachbarschaft. ,,Und Andernach ist ja ein Paradebeispiel für gute Nachbarschaften“, freut sich Dreyer. Für diesen Prozess sei aber anfangs zu klären: Wann beginnt überhaupt das ,,Altern“? Welche Bedürfnisse hat jeder? Was brauchen wir für ein ,,gutes Altern“? Bei all diesen Fragen, wird ein Schwerpunkt darauf liegen, wie das Altern in Zukunft auf dem Land gestaltet werden kann. 

Abschließend bot sich für die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Fragen an die vertretenen Politiker zu stellen. Hier wurde vor allem darauf hingewiesen, dass es an bezahlbarem Wohnraum und individuellen Förderungen fehlt.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Homepage des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie www.gutlebenimalter.rlp.de und unter www.spdfraktion-r|p.de.

[Pressemitteilung Clemens Hoch, MdL]

Gut Leben im Alter in RLP
Orginal Artikel vom 25.09.2012
2012-09-25 Gut Leben im Alter in RLP.pdf
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Vier Generationen unter einem Dach

Das Mehrgenerationenhaus des Bauvereins in der Karolingerstraße feierte sein Sommerfest

Zu Ehren des Initiators Bernhard Polefka (2. v.r.) wurde der Innenhof der Anlage in Präsident-Bernhard-Platz bennant.
Zu Ehren des Initiators Bernhard Polefka (2. v.r.) wurde der Innenhof der Anlage in Präsident-Bernhard-Platz bennant.

Andernach. Das Mehrgenerationenhaus des Bauveveins in der Karolingerstraße feierte mit  über 50 Milbewohnern sein Sommerfest. Klaus Gesell, Aufsichtsrat, und Franz Masfelder,Vorsland, waren gerne mit dabei. Hier im früheren "Chinesenviertel' wohnen von Jung - Vincent. elf Monate -, bis Alt - Hedwig. 91 Jahre -, vier Generationen unter einem Dach. Zu Ehren des Initiators Bernhard PoIefka wurde der lnnenhof der Anlage in Präsident-Bernhard-Plalz bennant.

Vier Generationen unter einem Dach
Orginal Artikel vom 20.06.2012 aus "Blick Aktuell"
2012-06-20 Vier Generationen unter einem
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Neues Wohnprojekt ist im Zeitplan

Gebäude an der Andernacher Karolingerstraße sollen spätestens im Dezember fertig sein - Richtfest für Mai oder Juni geplant

Die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt des Wohnprojekts an der Karolingerstraße liegen im Zeit- und Kostenrahmen. Bald sollen auch neue Reihenhäuser entstehen.
Die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt des Wohnprojekts an der Karolingerstraße liegen im Zeit- und Kostenrahmen. Bald sollen auch neue Reihenhäuser entstehen.

Das Wohnprojekt des Bauvereins in der Karolingerstraße wird nicht nur in Andernach viel beachtet. Schließlich sollen dort Jung und Alt gemeinsam wohnen. Das Konzept kommt an, denn bis auf zwei Ausnahmen sind im zweiten Bauabschnitt, der gerade erstellt wird, alle Wohnflächen vergeben. Doch angesichts des anhaltenden Frosts stellt sich die Frage, ob das Vorhaben auch pünktlich fertiggestellt werden kann. Die RZ hörte nach.

 

ANDERNACH. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt des Bauverein-Wohnprojekts in der Andemacher Karolingerstraße, liegen im Zeitplan. Auf Anfrage der RZ »erklärt Geschäftsführer Walter Müller, dass die Bodenplatte schon gegossen ist und der Frost daher nun keine großen Auswirkungen auf die Bauarbeiten hat. „ Wir hatten allerdings ohnehin etwas mehr Zeit als Puffer eingeplant", so Müller. Auch der Kostenrahmen sei bislang trotz gestiegener Energiepreise eingehalten worden. Derzeit werden in  dem Bereich, der direkt an den ersten Bauabschnitt anschließt, die einzelnen Etagen „hochgezogen“, wie er“ sagt. Sobald sich der Frost verzogen hat, werden auch direkt die Reihenhäuser auf dem Gelände angegangen. So ganz stimme die Mischung der Altersgruppen des Projekts allerdings noch nicht. Während in dem ersten Abschnitt die meisten Bewohner „ 60 plus" sind, liegt der Schnitt im zweiten Trakt bei, 50 plus, was immerhin schon ein Unterschied ist ". Dafür sind die Reihenhäuser vor allem jungen Familien mit Kindern oder Paaren, die gerne Nachwuchs hätten, vorbehalten. Dass in direkter Nachbarschaft sowohl eine Grundschule als auch ein Kindergarten liegen, sei dabei natürlich von großem Vorteil, unterstreicht der Geschäftsführer. 

Richtfest für den zweiten Bauabschnitt soll nach jetzigem Stand im Mai oder Juni sein, zusammen mit einer Feier zum 90-jährigen Bestehen des Bauvereins. Noch bis zu fünf Jahre werde es aber wohl dauern, bis sich die Karolingerstraße komplett in einem neuen Zustand präsentiert. Denn eine dringend nötige Sanierung der Straße, für die sich der Bauverein eingesetzt habe, plane die Stadt erst in den nächsten fünf Jahren. Bis dahin wird der zweite Bauabschnitt, schon längst fertig sein: Er soll spätestens im Dezember bezugsfertig sein und umfasst zwölf Wohnungen sowie acht Reihenhäuser mit kleinen Gärten, die gewissermaßen im Hof des übrigen Gebäudekomplexes entstehen. Ein Kinderspielplatz und Garagen ergänzen das Ensemble. Der Andernacher Bauverein hat in den ersten Teil seines Projekts rund 3,2 Millionen Euro investiert und will die gleiche Summe für den zweiten Abschnitt auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Areal ausgeben. 

Die Mieter müssen Mitglied in der Genossenschaft werden und Geschäftsanteile in Höhe von 540 Euro pro Quadratmeter für die Wohnungen und 340 Euro je Quadratmeter bei den Reihenhäusern zeichnen. Dafür wird ihnen allerdings für 15 Jahre ein fester Mietpreis, der mit  5,40 Euro pro Quadratmeter etwa drei Euro unter dem Durchschnitt liegt, und ein lebenslanges Wohnrecht garantiert, erläutert der Geschäftsführer. (cki)

Neues Wohnprojekt ist im Zeitplan
Orginal Artikel vom Herbst 2008 aus der "Rhein-Zeitung"
2008 Herbst - Neues Wohnprojekt ist im Z
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Wohnprojekt geht in zweite Runde

An der Karolingerstraße will der Bauverein Jung und Alt zusammenbringen - Großes Interesse bei Mietern

Der Andernacher Bauverein schafft etwås Neues in der Stadt: In der Karolingerstraße sollen Jung und Alt gemeinsam wohnen. Nachdem im ersten Bauabschnitt hauptsächlich Senioren berücksichtigt wurden, sollen jetzt vor allem junge Familien zum Zug kommen. Die RZ stellt die Pläne vor.

 

ANDERNACH. Der Andernacher Bauverein geht in den nächsten Monaten den zweiten Bauabschnitt des „Wohnprojekts Karolingerstraße“ an. Dort sollen Alt und Jung zusammen wohnen (die RZ berichtete). Die Wohnungen des zweiten Bauabschnitts sind fast komplett vermietet, sagt Walter Müller, Geschäftsführer des Andernacher Bauvereins, im Gespräch mit der RZ.

Im vierten Quartal soll der Abriss des verbliebenen alten Hauskomplexes gegenüber der Pfarrkirche St. Peter in der Karolingerstraße beginnen. Die letzte Mieterin zieht dort im dritten Quartal aus. Nach dem Abriss entsteht im Anschluss der zweite Bauabschnitt des Wohnprojekts. Dazu gehören der Anbau an den ersten Bauabschnitt mit zwölf Wohnungen wie auch acht Reihenhäuser mit kleinen Gärten, die gewissermaßen im Hof des übrigen Gebäudekomplexes entstehen, erklärt Geschäftsführer Müller. Kinderspielplatz und Garagen ergänzen das Ensemble. Im November oder Dezember 2009 sollen die neuen Wohnungen und Häuser inder Karolingerstraße bezugsfertig sein.

Obwohl noch nicht mit dem Bau begonnen wurde, ist der zweite Abschnitt, in den auch die Geschäftsstelle des Bauvereins zieht, fast komplett ausgebucht. Lediglich zwei der Reihenhäuser sind bislang noch nicht vermietet. Die Wohnungen des ersten Bauabschnitts sind inzwischen vollständig bezogen. Dessen Bewohner sind im Durchschnitt älter als 50 Jahre, drei Familien aber auch jünger als 30. Nun achtet der Bauverein vor allem darauf, dass in die Gebäude des zweiten Bauabschnitts viele junge Familien einziehen. Ziel ist es dabei, das Konzept vom gemeinsamen Wohnen von Jung und Alt, bei dem jeder jedem hilft, zu verwirklichen. Diese angestrebte Hilfsbereitschaft ist nach den Worten von Müller aber auch schon jetzt sehr groß, was in den Neubauten nahtlos fortgesetzt werden soll. Um das zuerreichen und damit sich die Bewohner möglichst früh kennenlernen, wird es auch wieder ein spezielles Frühstück geben, bei dem alle Mieter zusammenkommen. Das habe schon beim ersten Bauabschnitt hervorragend funktioniert, sagt der Geschäftsführer erfreut.

Der Andernacher Bauverein hat in den ersten Teil seines Projekts rund 3,2 Millionen Euro investiert und will die gleiche Summe für den zweiten Abschnitt auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Areal ausgeben. Die Mieter müssen Mitglied in der Genossenschaft werden und Geschäftsanteile in Höhe von 540 Euro pro Quadratmeterfür die Wohnungen und 340 Euro je Quadratmeter bei den Reihenhäusem zeichnen. Dafür wird ihnen für 15 Jahre ein fester Mietpreis, der mit 5,40 Euro pro Quadratmeter etwa drei Euro unter dem Durchschnitt liegt, und ein lebenslanges Wohnrecht garantiert. In Zukunft will der Andernacher Bauverein nach eigenen Angaben nicht mehr auf Neubauten, sondern vor allem auf die Verbesserung seines Wohnungsbestands setzen. So sollen alle Häuser auf den neuesten Stand der Energietechnik gebracht werden, was unterdessen die Genossenschaft mit einer Holzhackschnitzel- und Solaranlage beim zweiten Bauschnitt an der Karolingerstraße schon jetzt umsetzt. (cki)

Wohnprojekt geht in die zweite Runde
Orginal Artikel vom 10.07.2008 aus der "Rhein-Zeitung"
2008-07-10 Wohnprojekt geht in die zweit
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Generationenhaus in Bauverein-Anlage

Stadt will das Angebot an neuem Standort nun mit eigenen und Mitteln des Kreises realisieren

Die Stadt Andernach hat vom Bund zwar nicht den Zuschlag für das Mehrgenerationenhaus erhalten (die RZ berichtete), will aber alles dafür tun, neben Mayen die zweite Einrichtung dieser Art im Landkreis zu haben. Nachdem der Kreis seine Unterstützung dafür signalisierte. hat Oberbürgermeister Achim Hütten beim Land nachgefragt, ob es das Mehrgenerationenhaus in Andernach durch eine sogenannte „Anschubfinanzierung" in Höhe von 20000 Euro fördern könnte. Eine Entscheidung darüber ist zwar noch nicht gefallen, doch die Stadt will die Einrichtung mit 45 000 Euro aus eigenen Mitteln und voraussichtlich mit 40 000 Euro des Kreises realisieren. Das geht aus den Unterlagen der kommenden Jugendhilfeausschuss-Sitzung hervor. Favorisiert werden dafür nicht mehr, wie ursprünglich geplant, Räume in der Läufstraße, sondern im zweiten Bauabschnitt des neuen Gebäudes des Bauvereins in der Karolingerstraße. Dort stehen im Erdgeschoss rund 145 Quadratmeter zur Verfügung. Als Gründe für diesen neuen Standort werden das passende Wohnungsbau-Konzept des Bauvereins, die günstige Lage im Stadtgebiet und die demografische Struktur dieses Gebietes genannt. Die Verwaltung will bereits zum 1.Januar 2008 eine halbe Sozialarbeiterstelle für das Mehrgenerationenhaus einrichten, das zunächst in einer Wohnung und dem Gemeinschaftsraum des Komplexes untergebracht werden könnte. Wenn der zweite Bauabschnitt der Anlage fertig ist, wird daran gedacht, das Angebot dort einzurichten und die halbe Sozialarbeiterstelle um eine weitere halbe Stelle zu erhöhen. (ck)

Generationenhaus in Bauverein-Anlage
Orginal Artikel vom 11.12.2007 aus der "Rhein-Zeitung"
2007-12-11 Generationenhaus in Bauverein
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Das Karree befindet sich im Wandel

Viertel erhält durch Arbeiten an St.-Peter-Kirche und Bauverein-Wohnanlage neues Aussehen

Die neue Wohnanlage des Bauvereins wird gut angenommen.
Die neue Wohnanlage des Bauvereins wird gut angenommen.

ANDERNACH. Nicht nur mit dem Komplettumbau der Pfarrkirche St. Peter, sondern auch mit der neuen Wohnanlage des Bauvereins erhält das Karree Landsegnung/Karolingerstraße derzeit ein neues „Gesicht“. Walter Müller, Geschäftsführer des Andernacher Bauvereins, ist mit der bisherigen Entwicklung des sogenannten Mehrgenerationenhauses sehr zufrieden. Bislang sind nach seinen Worten 18 Wohnungen vermietet, und vier stehen noch leer. Bis Mitte dieses Jahres soll nun geprüft werden, ob der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden kann. „Nachdem bislang nur ältere Menschen« eingezogen sind, was auch so geplant war, sollen im nächsten Schritt junge Familien für das Haus begeistert werden", erläutert der Geschäftsführer im Gespräch mit der RZ. Wenn für den Bau des zweiten Abschnitts genügend Mieter gefunden werden und sich der Bau dieses Abschnitts rechnet, könnte Anfang des nächsten Jahres mit den Arbeiten begonnen werden. Die Kosten dafür müssen nach Auskunft von Walter Müller aber erst noch ermittelt werden. Der Spatenstich für das Projekt wurde im Oktober 2005 gesetzt, und die ersten Mieter sind im Sommer 2006 eingezogen. Von dem Modell, das auf das Zusammenleben mehrerer Generationen setzt, sollen ältere und jüngere Menschen gleichermaßen profitieren. Der Pfarrer von St. Peter, Lutz Schultz, ist davon auch sehr angetan. Er hofft aber, dass der Sportplatz an der Koblenzer Straße, der für das Karree sehr Wichtig sei, nicht anderen Nutzungsplänen geopfert wird. (ck)

Das Karree befindet sich im Wandel
Orginal Artikel vom 23.06.2007
2007-06-23 Das Karree befindet sich im W
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Junge und Alte Menschen sollen in der Karolingerstraße Zusammenleben

Konzept des Bauvereins hat Modellcharakter

Walter Müller erläutert das Konzept in einer Dachgeschosswohnung mit Blick auf die Pfarrkirche.
Walter Müller erläutert das Konzept in einer Dachgeschosswohnung mit Blick auf die Pfarrkirche.

Gerade im höheren Alter, wenn einfache Schritte immer schwerer fallen und ein Leben in den eigenen vier Wänden kaum noch möglich ist, stehen viele Menschen vor einem Dilemma: Wo können sie ihren Lebensabend ver-

bringen? Ein Heim kommt nach wie vor für viele Senioren nicht in Frage. Ein neues Projekt des Andernacher  Bauvereins bietet eine Alternative.

 

ANDERNACH. In gut zwei Wochen ziehen die ersten Mieter in die Wohnanlage „Karolirıgerstraße“ eirı. Dort sollen künftig junge und alte Menschen gemeinsam unter einem Dach leben. „Wir wollen wieder ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln" , erklärt der Geschäftsführer des Andernacher  Bauvereins, Walter Müller, die neue Idee.

Der gemeinnützige Verein hat das Modellprojekt ins 'Leben gerufen. 23 Wohneinheiten werden bis zum Ende des Jahres fertig sein. Zunächst beziehen jedoch nur ältere Menschen den Komplex. „Das ist auch so geplant ", erklärt Müller. Denn erst im zweiten Bauabschnitt, der 2008.beginnen soll, werden etwa acht bis zehn Wohnungen für junge .Familien gebaut. „Die genaue Zahl hängt von der Nachfrage ab ", sagt Müller. Bis dahin hat sich Erika Kändler vermutlich schon eingelebt. Sie hat als Zweite Vorsitzende des Seniorenbeírates  Andernach das' Projekt von Anfang an begleitet und wird nun selbst Mieterin. „ Ich möchte in Andernach bleibenund barríerefrei wohnen ", begründet die 74-Jährige ihre Entscheidung, in die Karolingerstraße zu ziehen. Außerdem freut sie sich auf das Miteinander der Mieter.

“Ich war neulich auf der Baustelle und da war im Keller schon ein großes Halle" , erzählt sie. Das Ehepaar Hannelore und Kuno Bahnsen, 63 und 65 Jahre alt, ziehts es aus Altersgründen in die Karolingerstraße. Das Haus in Plaidt geben sie auf. Wir denken schon zehn Jahre weiter, so die 63-Jährige Bahnsen. Sie begrüßt auch die Idee, dass Jung und Alt zusammenleben. Aber ob sich das realisieren lässt, ich weiß nicht ist Bahnsen skeptisch. Schließlich müssten junge Familien erst mal viel investieren. Denn die neuen Mieter werden Mitglied der Genossenschaft und müssen Geschäftsanteile zeichnen. Pro Quadratmeter sind das immerhin 540 Euro.

Dafür liegt die Miete etwa drei Euro unter dem Durchschritt von 8,50 Euro pro Quadratmeter. Allerdings soll für junge Familien unter Umständen eine günstigere Finanzierung angeboten werden. Zurzeit verhandelt der Bauverein darüber mıit seiner Hausbank. Besonders für ältere Menschen bieten die Wohnungen des ersten Bauabschnittes jedoch viel Komfort. Die meisten haben nicht nur Balkone und können von den Mietern mit gestaltet werden, sondern sind zum Beispiel auch behindertenfreundlich eingerichtet. Das heißt, dass die Türen extra breit sind und die Duschen mit einem Rollstuhl befahren werden können. Es gibt auch Aufzüge im Haus. Ein Notrufsystem soll zudem noch installiert und bei Bedarf Kontakt zu einem Pflegedienst hergestellt werden. Schließlich erhalten die Mieter ein lebenslanges Wohnrecht und die Garantie, dass die Miete bis zum Jahr 2021 nicht erhöht wird. „Das hat vielen Sicherheit gegeben", meint Müller. Die meisten Mieter kennen sich bereits untereinander, da der Bauverein vorab mehrere so genannte „Kennenlern-Frühstücke“ organisiert hat. Müller berichtet stolz: „Es ist schon so eine Art Gemeinschaft gewachsen, bevor der erste Mieter überhaupt eingezogen ist. " Damit das so bleibt, gibt es einen Gemeinschaftsraum im Haus; denn alle Mieter nutzen können. Es steht sogar eine Gästewohnung zur Verfügung, in der Besuch übernachten kann. Das Land Rheinland-Pfalz hat die Planung der Wohnanlage mit knapp

12 000 Euro unterstützt. Das Projekt ist Teil des bundesweiten Programms "Experimenteller Wohnungs-und Städtebau". Hierbei sollen anhand von I praktischen Beispielen neue Wohnformen untersucht werden. Das Projekt in der Karolingerstraße wird daher von der Fachhochschule Koblenz wissenschaftlich begleitet.

Vier Wohnungen des ersten Bauabschnitts sind übrigens noch frei.

 

Birte Knäpper

Junge und alte Menschen sollen in der Karolingerstraße zusammenleben
Orginal Artikel vom November 2006
2006 November Junge und alte Menschen so
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Hier wird die Zukunftsoption gezogen

Die Abgeordneten Nahles und Hoch informieren sich beim Bauverein über das Mehrgenerationenhaus

Auf Informationsbesuch im Mehrgenerationenhaus: Die SPD Abgeordneten Nahles und Hoch überzeugten sich vom Baufortschritt
Auf Informationsbesuch im Mehrgenerationenhaus: Die SPD Abgeordneten Nahles und Hoch überzeugten sich vom Baufortschritt

Andernach. Mehr Wohnraum in  der Innenstadt, bezahlbar für  Jung und Alt und alle Altersklassen. Bei einem Rundgang durch  das erste Mehr-Generationen  Haus in der Andernacher Karolingerstraße waren sich die SPD-Abgeordneten Andrea Nahles und  Clemens Hoch einig. Dies ist ein  Wohnkonzept der Zukunft. Hier  stimmen Preis und Leistung. Die  Innenstadt ist fußläufig erreichbar  und man wohnt zur Miete wie im  Eigentum.“ Gemeinsam mit Oberbürgermeister Achim Hütten, Aufsichtsratsmitglied des Andernacher Bauvereins, informierten sich die Bundestagsabgeordnete Nahles und der Landtagsabgeordnete Clemens Hoch über den Fortschritt der Realisierung des ersten Mehrgenerationenhauses in der Karolingerstraße. Und es war für den Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Gesell und den Geschäftsführer des Vereins, Walter Müller, kein Problem die beiden Politiker von Konzept und Realisierung zu überzeugen. „Hier wir die Zukunftsoption für unsere Gesellschaft gezogen lautete das Resümee der beiden. Achim Hütten erläuterte: Der Andernacher Bauverein hat die Zeichen der Zeit erkannt hat. Wir brauchen wieder mehr Wohnraum in unseren Innenstädten und zwar barrierefrei, das heißt für alle Alters- und Einkommensklassen erschwinglich.“ Dass dies auf hohem Niveau möglich ist, zeigte ein Rundgang. „Wir haben uns bewusst für eine hochwertige Ausstattung entschieden und kreativen Ideen den Vorzug gegeben“, erklärte Gesell. Was Gesell kreativ nennt, empfanden auch die Abgeordneten als eine Grundvoraussetzung für die Realisierung einer sozialen Idee. Gemeinschaftssinn soll in dem neuen Mehrgenerationenhaus groß geschrieben werden. Deshalb wird dort zum Beispiel allen Mietern eine Gästewohnung zur Verfügung stehen, in der jeder Freunde und Familie unterbringen kann. Zum Konzept gehört ein Café, das die Bewohner selbst betreiben. Das Ziel: ln der Karolinger Straße soll sich eine soziale Idee durchsetzen, soll die Anonymität großer Wohneinheiten gar nicht erst eine Chance haben. So realisiert das Andernacher Mehrfamilienhaus beides: echtes Gemeinschaftsleben und natürlich ausreichend Privatsphäre. Die Idee setzt sich durch: Vier Wohnungen sind im ersten Bauabschnitt noch zu haben. „Die Vermarktung läuft gut,“ erklärt Bauvereinsgeschäftsführer Walter Müller und sprach von der Notwendigkeit, nun zügig den zweiten Bauabschnitt zu realisieren. Der soll in seinem Konzept vor allem auf Familien mit Kindern zugeschnitten sein. Die Häuser werden nur zweigeschossig gebaut, was nach Erfahrung der Fachleute Wohnambiente positiv beeinflusst. Auf Gewinn hat es der Bauverein mit diesem Projekt nicht aus. „Uns geht es darum, ein positives Zeichen für den Hochbau in der Stadt zu setzen,“ erklärte Achim Hütten. Andrea Nahles war am Ende restlos begeistert: „Jetzt machen wir uns daran, auch den Bund von diesem Konzept zu überzeugen und für eine Förderung mit ins Boot zu nehmen“, erklärte sie und versprach, sich entsprechend einzusetzen. Zugute kommt dabei ein Programm, das gerade das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgelegt hat: „Alle(s) unter einem Dach“ heißt es und hat sich das Ziel vorgenommen, Mehrgenerationenhäuser der Art wie das Andernacher Modell zu fördern. Voraussetzung für die Förderung: Es muss generationsübergreifende Angebote, geben, Möglichkeiten der Kinderbetreuung, Dienstleistungen für ältere Menschen, Pflegeangebote oder offene Tagestreffs. „Vieles davon hat der Bauverein schon von sich aus angestoßen.“ zog Nahles Bilanz. „Wenn wir das Andernacher Konzept noch abrunden, vielleicht durch Kooperationen mit der Grundschule, Kindergarten und Pfarrei St. Peter in unmittelbarer Nachbarschaft, wäre das Mehrgenerationenhaus des Bauvereins ein tolles Modellprojekt für Deutschland.“ Das Land Rheinland-Pfalz hatte bereits zu Beginn der Realisierung die Zeichen der Zeit erkannt. „12.000 Euro gab's vom Finanzministerium unter dem früheren Staatsminister Gernot Mittler im Rahmen des ExWoSt-Programms,“ erläutert Clemens Hoch. Mit ihm werden innovative Modellprojekte zu aktuellen Entwicklungen im Wohnungs- und Städtebau unterstützt. Die Politiker zeigten sich überzeugt: „Hier werden neue Zeichen gesetzt und Andernach wird mit seinem Mehrgenerationenhaus Schule machen.“

Pressemitteilung Clemens Hoch, MdL

Hier wird Zukunftsoption gezogen
Orginal Artikel vom 23.08.2006 aus "Blick Aktuell"
2006-08-23 Hier wird die Zukunftsoption
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Jung und Alt unter einem Dach

Erster Spatenstich für das "Wohnprojekt Karolingerhof" - Erster Bauabschnitt kostet 2,25 Millionen Euro - Sozialarbeiterin hilft

Mit dem ersten Spatenstich gaben gestern Morgen Bürgermeister Josef Nonn (3. von rechts) und Mitglieder der Andernacher Bauvereins den Startschuss für das "Wohnprojekt Karolingerhof", bei dem Jung und Alt zusammenleben sollten
Mit dem ersten Spatenstich gaben gestern Morgen Bürgermeister Josef Nonn (3. von rechts) und Mitglieder der Andernacher Bauvereins den Startschuss für das "Wohnprojekt Karolingerhof", bei dem Jung und Alt zusammenleben sollten

Etwas weniger als ein Jahr soll es nur noch dauern, bis der erste Teil des "Wohnproiekts Karoiingerhof" bezugsfertig ist. Gestern wurde für den 2.25 Millionen Euro teuren ersten Bauabschnitt der symbolische Spatenstich gesetzt. Künftig sollen hier junge und alte Menschen generationenübergreifend zusammenleben. Bereitsnächste Woche werden die Arbeiten gegenüber der Grundschule St. Peter beginnen.

 

ANDERNACH. Junge und alte Menschen unter einem Dach: Das "Wohnprojekt Karolingerhof" macht es künftig möglich. Gestern Morgen ist auf dem Gelände gegenüber der Grundschule St. Peter der Startschuss tür das Projekt gefallen: Bürgermeister Josef Nonn und Vertreter des Andernacher Bauvereins setzten den symbolischen Spatenstich für den rund 2,25 Millionen Euro teuren ersten Bauabschnitt. Hier werden schon am Montag die Arbeiten beginnen und Mitte der Wochedie Bagger anrücken. denn bereits Mitte nächsten Jahres sollen die Wohnungen bezugsfertig sein - wenn die Witterung mitspielt. 

"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht". sagte Bürgermeister Josef Nonn. der auch Mitglied des Bauverein-Vorstandes ist. Denn schon als er "ein junger Mitarbeiter bei der Stadt" war, sei überlegt worden, was aus dem Areal im von den Andernachem „Chinesenviertel“ genannten Bezirk werden soll. Mit dem Bauverein sei jetzt ein guter Partner gefunden worden, denn die Stadt alleine wäre bei dem Neubauvorhaben an ihre Grenzen gestoßen. Die Genossenschaft habe erkannt, dass sie hier ihre in den angrenzenden Straßen bereits vorhandenen Bauten optimal ergänzen könne und auch die Nähe zur Innenstadt sowie die Infrastruktur mit Einkaufszentren und der Schule direkt gegenüber von Vorteil seien. Schließlich sollten hier bald junge und alte Menschen gemeinschaftlich unter einem Dach leben. 

"Die ersten neuen Mieterhaben wir an der Hand", sagte Nonn und hob hervor. dass sie mit höheren Einlagen dazu beitragen, die bisherigen Mieter der Genossenschaft für den Neubau nicht belasten zu müssen. Einige der zukünftigen Bewohner ließen es sich da auch nicht nehmen, beim "entscheidenden Schritt", wie Josef Nonn den Spatenstich nannte, dabei zu sein.

Eine von ihnen ist Erika Kändler. Die 73-Jährige war als Vertreterin des Seniorenbeirats in der Planungsgruppe des Bauvereins, dem sie jetzt seit einem guten Jahr angehört, aktiv. Von ihr kam auch die Idee, für die neuen Mieter ein gemeinsames Kennenlern-Frühstück zu veranstalten. "Denn die Geselligkeit, die zukünftig auch in einem Gemeinschaftsraum des Karolingerhofs gepflegt werden soll, ist mir sehr wichtig", erklärte sie. Aber auch die Barrierefreiheit des Wohnparks, die Nähe zur Innenstadt und die Schule in direkter Nachbarschaft seien wichtige Gründe gewesen, hierher ziehen zu wollen. 

Damit es den Bewohnern an nichts fehlt, soll auch eine Kooperation mit einem mobilen Pflegedienst eingegangen werden, bekräftigte der Aufsichtsratsvorsitzende. des Bauvereins, der Architekt Klaus Gesell, gegenüber unserer Zeitung. "Ebenso haben wir daran gedacht, eine Sozialarbeiterin damit zu beauftragen, das Projekt zumindest in der Anfangszeit zu begleiten. "Sie solle den Anstoß für das Miteinander von Jung und Alt geben, was dann später zum Selbstläufer werde. Die Kosten für die Sozialarbeiterin und den Pflegedienst würden aber nicht den neuen Mietern aufgebürdet, sondern aus dem Topf des Bauvereins bezahlt.Insgesamt entstehen ab nächster Woche entlang der Genossenschaftsstraße im ersten Bauabschnitt 14 unterkellerte Wohneinheiten, an der Ecke zur Karolingerstraßeverschiedene "Serviceräume" und in dieser Straße selbst Weitere sieben Wohnungen. (ck)

Jung und Alt unter einem Dach
Orginal Artikel vom 15.10.2005 aus der "Rhein-Zeitung"
2005-10-14 Jung und Alt unter einem Dach
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85 Jahre gem. Bauverein Andernach

Kurzweiliges Festprogramm - Ein toller Hauptpreis wartet

Der Bauverein unterhält viele Gebäude, wie hier in der Drususstraße.
Der Bauverein unterhält viele Gebäude, wie hier in der Drususstraße.

Mit einem zweitägigen Jubiläumsfest zur 85 Jahr Feier lässt der Gemeinnützige Bauverein eG. Andernach am kommenden Wochenende, Samstag 18. und Sonntag 19. September, aufwarten. Zwecks diesem Anlass wurde in der Karolingerstraße auf dem Gelände des zu präsentierenden Neubauvorhabens eigens ein Festzelt errichtet.in dem Veranstalter, Mitglieder, Freunde und Gönner schöne Stunden verbringen wollen. Der Startschuss fällt am Samstag um17 Uhr mit Festansprachen, unter anderem von Schirmherr Gernot Mittler. Nach den eröffnenden Worten steht der Abend dann im Zeichen unterhaltsamer Live-Musik der Gruppe „Nanu“. Alle Gäste sind dabei bei kostenlosem Eintritt zum Mitsingen und Tanzen aufgefordert. Bereits um 11 Uhr beginnt sonntags der Festreigen mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter. Musikalisch umrahmt eine Abordnung des Andemacher Stadtorchesters, die sogenannten  „Bäckerjungen-Musikamen“. den Nachmittag. Der ist gespickt mit Aufführungen des angrenzenden Kindergartens St. Peter, eine kulinarische Stärkung verspricht der Mieterkaffee im Festzelt. Die jüngsten Besucher werden auf Hüpfburg. Kinderschminken und Torwandschießen bei bester Laune gehalten. Bei hoffentlich trockener Witterung wird der: Veranstalter an beiden Tagen für das leibliche Wohlbefinden seiner Festgäste sorgen, zudem kann sich jedermann an der durch hochwertige Gewinne angereicherten Losaktion beteiligen. Mit einem Opel Agila, im  Wert von10.000 Euro, wartet auf den Sieger ein lukrativer Hauptpreis, gestiftet von Opel Margraff in Andernach. Der Gemeinnützige Bauverein erhofft sich neben einem gelaunten Wettergott Petrus zahlreichen Besuch der Andernacher Bürgerschaft sowie aus der Umgebung.  die recht herzlich eingeladen ist. Kurzweiliges Festprogramm.

85 Jahre gem. Bauverein
Orginal Artikel vom 15.09.2004
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Unter einem Dach: Vertrauen nötig

Modellprojekt in der Karolinger Straße bietet älteren und jüngeren Menschen gemeinsames Zuhause - Rund 60 Wohnungen

Gegenüber von St. Peter in der Karolinger Straße soll ein wegweisendes Wohnungsbauprojekt entstehen.
Gegenüber von St. Peter in der Karolinger Straße soll ein wegweisendes Wohnungsbauprojekt entstehen.

Andernach altert schneller als andere Städte. Während die über 65-jährigen in der Bundesrepublik derzeit „nur“ 16 Prozent ausmachen, beträgt der Anteil der Andernacher über 60 Jahre sogar 27 Prozent. Aus diesen Daten zieht die Wohnungswirtschaft Konsequenzen. Der Gemeinnützige Bauverein Andemach stellte dazu dem Seniorenbeirat ein Modellprojekt vor.


ANDERNACH. Junge und alte Menschen unter einem Dach - ein Experiment, das für beide Seiten belebend wirken kann. Beispiel: Die Älteren gehen einkaufen, die jüngeren Mitbewohner sorgen für notwendige Transporte mit dem Auto. Und in der Freizeit trifft man sich zum Klönen in einem Gemeinschaftsraum. Ein derart ausgerichtetes Modellprojekt „für generationenübergreifendes Wohnen in einer Genossenschaft" hat sich der Gemeinnützige Bauverein auf die Fahnen geschrieben (die RZ berichtete). 60 bis 70 Wohnungen sollen im Bereich der Karolinger Straße gegenüber der Kirche St. Peter entstehen. Einzelheiten des Projektes, für das in zwei Bauabschnitten rund 6,5 Millionen Euro investiert werden sollen, erläuterte Geschäftsführer Michael Veiga dem Seniorenbeirat in seiner jüngsten Sitzung. „Wir geben nur den Anstoß, leben muss das Projekt von seinen engagierten Bewohnern.“ Michael Veiga weiß, wie sehr solch ein ungewöhnliches Miteinander von allen getragen werden muss. Wohnen in der Zukunft verlangt eben angesichts immer älter werdender Menschen mehr Zu- und Vertrauen, mehr Zusammenarbeit ín enger Nachbarschaft. Oberste Devise dieses Modells: Der Bauverein, der zurzeit Wohnungen mit einem Mietzins von etwa 3,73 Euro pro Quadratmeter anbietet, will bezahlbaren Wohnraum vorhalten. Interessenten treten dem Bauverein bei, zeichnen Anteile à 300 Euro. Auf Grund der Zahlung sind sie berechtigt, eine Wohnung auf Dauer - je nach Marktsituation - zu nutzen. Im Übrigen liegt der Mietpreis des Bauvereins um 15 bis 20 Prozent unter Marktniveau. Zielgruppe sind Haushalte mit geringen Einkommen, also auch Renter oder allein Erziehende, Damit der Bauverein mit seinem Millionenprojekt kein Wagnis eingeht, will er für Investitionssicherheit sorgen. Dazu zählt, dass eine Vollvermietung vor dem Baubeginn sichergestellt werden muss. Und auch die Genossenschaftler müssen in die eigene Tasche greifen. So werden bei Wohnungen von über 60 Quadratmetem 40 Anteile, sprich: 12 000 Euro, an Eigenkapitaleinsatz verlangt - bei 40 Quadratmetern (zehnAnteile) sind es nur 3000 Euro.

Im „Chinesenviertel" gehören dern Bauverein schon 104 Wohnungen in der Karolinger Straße, Güntherstraße, Landsegnung und Genossenschaftsstraße. Dieser Altbestand könne, so BauvereinGeschäftsführer Veiga, von den Neubauten profitieren, indem neueste technische Einrichtungen, zum Beispiel bei der Wärrneversorgung, gemeinsam genutzt werden. Gerade älteren Menschen soll es künftig in diesem Wohnumfeld möglich sein, in die Fußgängerzone zu gelangen, ohne Barrieren überwinden zu müssen. Eine achtköpfige Projektgruppe erarbeitet ein Konzept, das dem Architekten Vorgaben an die Hand geben soll. Und diese Gruppe hat einige knifflige Fragen zu lösen, wie diese: Wie sieht die optimale Zusammensetzung aus, also wie viele Kleinkinder harmonieren mit älteren Menschen. Eine spannende Aufgabe, die wissenschaftlich begleitet wird und deswegen zu hoher Wahrscheinlichkeit vom Land gefördert wird. Im Frühjahr nächsten Jahres sollBaubeginn sein, frühestens Ende 2006 werden die ersten Bewohner einziehen. (bro)

Unter einem Dach_Vertrauen nötig
Orginal Artikel vom 23.03.2004 aus der "Rhein-Zeitung"
2004-03-23 Unter einem Dach_Vertrauen nö
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